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Der
erste kath. Gottesdienst nach der Reformation fand
in Teterow am Sonntag, dem 24. April 1904 im Saal
des damaligen Schützenhauses statt. In den
Folgejahren wurde die kleine Gemeinde von Rostock
und Schwerin aus betreut.
Zu Beginn des ersten Weltkrieges waren
auch in Teterow größere Versammlungen und
Gottesdienste verboten, so dass die monatlich
gehaltenen Messfeiern in Privaträumen stattfanden
mussten. |

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Im
Verlauf des Krieges erlaubten die damaligen Machthaber,
jeweils am dritten Sonntag im Monat eine Hl. Messe in
Teterow zu feiern.
Am
1. Februar 1922 entstand die Pfarrei Teterow und Pfarrer
Kaschny wurde Seelsorger.
Allmorgendlich
wurde Gottesdienst gefeiert sowie Unterricht für die
Kinder gehalten. Zu Katechesen und Vorträgen
versammelten sich am Abend die Erwachsenen.
Am
22. Januar 1927 erwarb das bischöfliche Ordinariat
Osnabrück eine ehemalige Maschinenfabrik in der
jetzigen Niels- Stensen- Straße, dem heutigen Pfarrgelände.
Am Weißen Sonntag 1927 fand die erste
Erstkommunionfeier und auch der erste Gottesdienst in
der neuen Kirche, damals eine ehemalige Lokomotivhalle
statt. In den Jahren 1941 und 1942 wird das Gotteshaus
renoviert und umgebaut, eine Kriegsgedächtnisstätte
entsteht. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurden
die Räumlichkeiten beschlagnahmt und als Flüchtlingslager
genutzt. Nach dem Einmarsch der Roten Armee im Mai 1945
wurde das gesamte Gelände und das Pfarrhaus (ein
dazugehöriges Villengrundstück) verwüstet. Die kath.
Gottesdienste fanden in der Folgezeit in der ev.-luth.
Kirche Teterow statt.
Am
5. Mai 1947 hält Bischof Dr. Berning die erste
Nachkriegsfirmung im nun von Geistlichen, unter Mithilfe
der Gemeindemitglieder wieder hergerichteten Kirche.
Im
Juni 1969 wird das damalige Gotteshaus abgerissen und an
gleicher Stelle ein neues errichtet, welches am 27. Juni
1971 durch den Schweriner Bischof Heinrich Theissing als
Petri- Kirche geweiht wird.
Am
7. August 1999 wurde dann der Grundstein für die neue
Kirche „St. Petrus“ gelegt. Am 21. Mai 2000 fand der
letzte Gottesdienst in der bisherigen Kirche statt.
Anschließend erfolgte der Abriss der Kirche.
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Der
Bau in Bildern! <<
Am 09. Juni 2000
fand der
Glockenguss in Heilbronn statt. Die Glocken
sind in Größe, Gewicht und Aussehen sehr
unterschiedlich.
Die
Glockenweihe erfolgte am 24. Juni 2000. Christ-
Königs- Glocke; Marien- Glocke; Petrus- Glocke; Pauls- Glocke.
Am
30. Juni 2000 erfolgte die Einweihung der neuen Kirche
durch den damaligen Erzbischof von Hamburg, Dr. Ludwig
Averkamp.
Am
26. und 27. Juni 2010 feierten
wir in Teterow unser 10-jähriges Kirchweihfest.
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Bilder
finden Sie hier! <<
Kirchenglocken
gaben und geben die Zeit an, sind aber auch ein
Kulturgut und Bestandteil der regionalen Identität.
Sie
rufen zum Gottesdienst und sind ein Aufruf innezuhalten
und sich auf Gott zu besinnen.
Jede
Glocke hat ihren eigenen, unverwechselbaren Klang.
Mit
der Aktion "Unsere Glocken im Norden" will NDR
Kultur die Bedeutung der Glocken in Norddeutschland
würdigen,
ihre
Geschichte, ihren Klang, ihre Umgebung. So auch die
Glocken unserer Pfarrkirche.
>>
Hier gelangen sie zum Glockengeläut unserer
Pfarrkirche. <<
Geistliche
in Teterow
| 1922-1929
Kaschny, Bernhard |
1954-1958
Kohl, P. Wilhelm SM |
| 1929-1931
Groß, Albert |
1958-1973
Bahlmann, P. Johannes SM |
| 1931-1939
Steffek, P. Franz SM |
1973-1989
Pawellek, Manfred |
| 1939-1947
Lauxtermann, P. Matthias SM |
1989-1994
Bollweg, Gerhard |
| 1947-1950
Bahlmann, P. Johannes SM |
seit
1994 Sturm, Manfred |
| 1950-1954
Kayser, P. Wilhelm SM |
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Anschrift:
Kath. Pfarramt Teterow
Bahnhofstraße 1
17166 Teterow
Ansprechpartner: Herr Pfr. Manfred Sturm
Tel: (03996) 172486
Fax:
(03996) 120423
E-mail: pfarrer@sankt-petrus.de
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